Eine Woche Wien

Auf der Terrasse der Wiener Staatsoper. Es ist der 7. September 2020, kurz vor sieben. Nach sechsmonatiger Schließung, der längsten in Friedenszeiten jemals vorgekommenen, findet die Wiedereröffnung mit einer Premiere von „Madama Butterfly“ statt.

Wir haben eine Woche in Wien verbracht, wo das schon für Juni geplante Theaterspektakel „Die letzten Tage der Menschheit“ nun endlich in einer Eisenbahnremise in Meidling stattfand. Sieben Stunden Stationentheater mit Verpflegung bei Kerzenschein.

Für anderes blieb auch noch Zeit: die Reichskleinodien in der Hofburg, einen Mini-Sprachkurs im Esperanto-Museum, Thomas Bernhards Grab auf dem Grinzinger Friedhof, einen Spaziergang durch das „rote Wien“ und viele Cafébesuche.

Über all das wird hier demnächst zu lesen sein.

Unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs schrieb Karl Kraus 1915-22 eine „Tragödie in 5 Akten mit Vorspiel und Epilog“. Die Zuschauer bewegten sich mit, von Szene zu Szene.

 

In der Schatzkammer der Hofburg werden sie aufbewahrt: Reichskrone, Lanze und Schwert, Herrschaftsinsignien der Kaiser und Könige des Heiligen Römischen Reiches.

 

Er wollte nicht auf den Zentralfriedhof, sondern ins Grab seines „Lebensmenschen“ Hedwig Stavianicek.

 

Vorzeigeobjekt des Sozialen Wohnungsbaus in Döbling, 1930 eingeweiht.

 

Pause machen. So muss ein Apfelstrudel sein: frisch aus dem Rohr, nicht zu süß, hauchdünner Teig.

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