Ad alta velocità

Zurück aus Italien! Caserta, Benevento, Salerno, Napoli, Ercolano, Pompei. Wir sind in Zügen unterwegs gewesen. Zunächst von Berlin nach München mit dem ICE, der pünktlich ankam. Es blieb sogar noch ein wenig Zeit, um eine Leberkässemmel und eine Schnittlauchbrezn zu erwerben, denn leider ist pandemiebedingt der Speisewagen in den Zügen der ÖBB abgeschafft. Ein gesprächiger junger Mann aus Wien, der unaufgefordert sagt, er habe Wurzeln in Kuba und Sansibar, fährt mit seinem Wägelchen vorbei und verkauft Getränke aller Art, auch Almdudler (Limonade) und NullkommaJosef (alkoholfreies Bier). Gegen 20 Uhr Ankunft in Bologna, wo wir, wie schon oft, im Mercure-Hotel gleich gegenüber dem Bahnhof übernachten.

Weiter mit einem der Hochgeschwindigkeitszüge, die Italien von Turin bis Venedig, von Bozen bis Bari durchqueren. Wir nehmen Italo, nicht die staatliche Linie Trenitalia, weil wir dort ohne Formalitäten 30% Seniorenrabatt bekommen. Im Bereich Prima werden in den dreieinhalb Stunden Fahrtzeit zweimal gratis Getränke und Snacks angeboten.Teilweise sausen wir mit 300 Stundenkilometern durch Tunnel und Landschaften. Das WLAN funktioniert einwandfrei.

Hier kann man nur mit Reservierung einsteigen. Allerdings finden sich an jedem Bahnhof, den Italo ansteuert, entsprechende Automaten. Papierbelege sind unnötig, da man den Code auf dem Handy hat. Aber so weit ist man in Deutschland ja auch schon. Bei der Kontrolle werden auch die Impfpässe gecheckt. Nur Regionalzüge kann man noch ohne benutzen, ab dem Intercity gilt 2 G. Die meisten Bahnhöfe darf man überhaupt nur nach Messung der Körpertemperatur betreten, viele Hotels und Geschäfte haben ebenfalls Temperaturscanner an den Eingängen aufgestellt.

Die im Zusammenhang mit COVID erlassenen Vorschriften sind strenger als in Deutschland und werden akribisch eingehalten. Nur in einigen Restaurants wurden wir nicht nach dem Green Pass gefragt, aber wohl aus der Erwägung heraus, dass man als Ausländer ohne gar nicht ins Land kommt bzw. keine Unterkunft findet, sofern man nicht Verwandte besucht.

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